Bild zeigt das Valsugana.

Das Valsugana von San Cristoforo nach Bassano del Grappa

Das Valsugana ist ein noch relativ unbekanntes Seitental des großen Valle dell’Adige (Etschtal) im Trentino. Es beginnt südöstlich von Trient und verläuft entlang des Flusses Brenta in eben dieser Richtung. Das Suganertal ist landschaftlich sehr reizvoll und abwechslungsreich; es wird im Wesentlichen von der Gebirgsgruppe des Lagorai im Norden und der Vizentiner Alpen im Süden begrenzt.

Das Tal folgt dem Fluss entlang zunächst nach Westen und im letzten Abschnitt nach Süden. Bei Bassano del Grappa verlässt die Brenta die südlichen Kalkalpen und setzt ihren Lauf durch das venezianische Tiefland der Po-Ebene bis in die Adria fort. Auf seinem Weg von Trient führt der Flusslauf an den Alpenseen Lago di Caldonazzo und Lago di Levico vorbei, hier ist das Tal sehr weitläufig.

Hoher Freizeitwert im Valsugana

Die von diesen zwei Seen dominierte und beliebte Ferienregion bietet den Urlaubern attraktive Kultur- und Freizeitangebote. Die turbulente Geschichte, die ehrwürdige Tradition, die typische Kulinarik, die fast unendlichen Berg- und Wandersportmöglichkeiten, der vielseitige Wassersport und die vorzügliche Erholung sind nur die wichtigsten Schlagwörter der regionalen Vielfalt. Der hiesige Fremdenverkehrsverein hat zudem in den letzten Jahren viel Geld und ehrenamtliche Arbeit investiert, um den Anschluss an die Tourismusströme nicht zu verlieren.

Die Gegend rund um das Valsugana eignet sich für Freizeitsportler genauso wie für Familien mit kleinen und größeren Kindern sowie für ältere Menschen. Der 80 km lange Radweg hat beispielsweise auch die große Schaar der eBike-Fahrer erreicht; die beliebte Strecke führt bis auf wenige Ausnahmen und ohne große Anstiege auf ausgewiesenen Radwegen durch das schöne Tal.

Nicht weniger anziehend ist der Kurort-Charakter von Levico, das mit dem dort vorkommenden Thermalwasser Tausende von Gästen anlockt. Das arsen- und eisenhaltige Wasser der drei Thermen in Levico, Vetriolo und Roncegno entspringt einer Quelle in 1 500 m. Das Wasser ist einzigartig in Italien, man kann damit Asthenie-Zustände und von Stress verursachte Erschöpfungszustände behandeln. Die Behandlungsansätze umfassen Bäder, Spülungen und Inhalationen. Die abwechslungsreiche und in einigen Lagen unberührte Natur vervollständigen den Erholungs- und Heilungserfolg uns sorgen für stets steigende Bekanntheit.

Trotzdem ist das Valsugana noch weit entfernt, ein Ort des Massentourismus zu werden.

Vor allem Italiener und Niederländer sind es, die in den Sommermonaten die beiden Seen und die zahlreichen Campingplätze belagern. Vor allem die gute Wasserqualität und (beim Caldonazzosee) die flachen Uferbereiche überzeugen Familien mit Kindern. Das Pizza-Angebot stimmt und einem unvergesslichen Urlaub steht nichts mehr im Wege. Das Frühjahr und der Herbst, ohnehin die schönsten Urlaubsmonate, sind Menschen vorbehalten, die die wunderbare Natur dieser Gegend genießen wollen und den Rummel am See vermeiden wollen.

Das Valsugana ist zudem eines der ersten Reiseziele der Welt, das für nachhaltigen Tourismus nach den Standards des GSTC zertifiziert wurde. Der Global Sustainable Tourism Council ist eine Organisation, die im Auftrag der Vereinten Nationen gegründet wurde, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung im Tourismus umzusetzen. Im Mittelpunkt dieses Modells steht nicht nur den Urlaub für Touristen nach umweltpolitischen Grundsätzen zu gestalten, sondern auch eine Politik zu entwickeln, die die soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit für die einheimische Bevölkerung garantiert.

Von Seiten des Verlags ein ganz großes Lob!

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Für einen schönen Urlaub!